19 nützliche SEO-Begriffe

November 12th 2015 — von TRG Kollektive

TRG Kollektive
Intelligenz

Wie in jeder Disziplin, gibt es auch im Bereich SEO spezielle Fachbegriffe, die einen Außenstehenden, der diese Begriffe und ihre Bedeutung nicht kennt, nur „Bahnhof“ verstehen lassen. Um also einen schnellen Einstieg in das Thema SEO zu bekommen, ist es unerlässlich, diese Fachbegriffe zu kennen. Hier haben wir für den Neueinsteiger das Thema „19 nützliche SEO-Begriffe“ zusammengestellt:
 

1) OnPage Optimierung

 
Alle Optimierungsmaßnahmen, die direkt auf der eigenen Webseite durchgeführt werden, werden als OnPage Optimierungsmaßnahmen bezeichnet. Das beginnt bei Optimierungsmaßnahmen, welche die Inhalte der einzelnen Webseiten des eigenen Internetauftritts betreffen und geht weiter über Optimierungsmaßnahmen, welche die HTML-Struktur der einzelnen Webseiten betreffen und eine möglichst optimale Verlinkung der Seiten untereinander bis zu Performance-Optimierungen, welche die Konfiguration der Webserver-Software betreffen. In dem informativen Beitrag zum Thema „7 SEO-Onpage Maßnahmen für Ihre erste Website„, werden Ihnen u.a. diese Maßnahmen näher erläutert.
 

2) OffPage Optimierung

 
Als Gegenstück zur OnPage Optimierung gibt es dann noch die Offpage Optimierung. Darunter werden alle Maßnahmen subsumiert, die eben nicht direkt auf der eigenen Webseite geschehen. Hierzu gehört vor allem das Linkbuilding, d.h. das „Ergattern“ von Links auf fremden Webseiten, die dann wieder auf die eigene Webseite verweisen. Weiterhin zählen inzwischen auch alle Maßnahmen im Bereich Social Media, vor allem Facebook, Twitter, Pinterest und andere Social Media Plattformen zu dieser Maßnahme.
 

3) Backlinks

 
Unter Backlinks versteht man alle Links, die nicht auf der eigenen Webseite liegen, die aber (zurück) auf eine Seite des eigene Internetauftritts verweisen.
 

4) Linkbuilding (Linkaufbau)

 
Unter Linkbuilding (oder semi-deutsch: Linkaufbau) versteht man alle Maßnahmen, die das Ziel haben, weitere Backlinks auf die eigene Seite zu bekommen.
 

5) Nofollow Attribut

 
Der Google-Algorithmus baut stark darauf auf, zu beurteilen, wie viele  und welche Backlinks eine Webseite hat, um ihre Relevanz zu dem jeweiligen Suchbegriff zu ermitteln. Dies wurde dann von vielen – in den Augen von Google – missbraucht und es wurden schlichtweg Links auf fremden Webseites (bspw. Foren oder Gästebucheinträgen) gesetzt. Google hat daraufhin das rel=“nofollow“ Attribut eingeführt und in seinen Guidelines festgelegt und fordert, dass Links von nicht-redaktioneller Natur mit diesem „nofollow“ Attribut zu kennzeichnen sind. So gekennzeichnete Links werden von Google nicht weiter berücksichtigt. Weiterhin ist es nun auch Webseitenbetreibern möglich, auf eine andere Website einen Link zu setzen, ohne dies gleichzeitig als „Empfehlung“ für diese Seite verständlich zu machen.
 

6) SERPs

 
Abkürzung für die „Search Engine Result Pages“, also die Suchergebnisseiten der Suchmaschinen.
 

7) Organische Suchergebnisse

 
Suchmaschinen liefern in in ihren SERPs neben passenden Ergebnisse auch meist noch dazu mehr oder weniger genau passende Werbung, die ebenfalls als Ergebnis der Suche betrachtet werden können. Unterschieden wird dabei zwischen der bezahlten Werbung, den Anzeigen und den unbezahlten Ergebnissen, den organischen Suchergebnissen.
 

8) Duplicate Content

 
Duplicate Content (doppelter Inhalt) ist ein nicht zu unterschätzendes Problem aus SEO-Sicht. Hierunter versteht man das Problem, dass ein (nahezu) identischer Inhalt, schlimmestenfalls die internen und externen Verlinkungen ebenfalls, über mehrere verschiedene Seiten erreichbar sind, sodass die kumulierte Kraft der Links sich eben auch zersplittert und dadurch die einzelne Seite nicht die gesamten positiven Signale zugesprochen bekommt, die sie haben könnte, als wenn sie die einzige Seite mit diesem Inhalt wäre.
 
Noch problematischer wird dies, wenn dieser Inhalt z.B. durch Diebstahl (einfaches (Raub-)Kopieren) auch auf völlig fremden Websites erscheint. Geschickte Raub-Kopien schaffen es so tatsächlich mit den gestohlenen Inhalten besser bei den Suchmaschinen gelistet zu werden, als die Seiten mit dem originären Inhalten.
 

9) Keyword-Dichte

 
Die Keyword-Dichte, d.h. die Häufigkeit mit welcher der Suchbegriff auf der Webseite erscheint, war ebenfalls in den Anfängen der Suchmaschinen ein starkes Signal für die Relevanz der Seite. Durch die fortschreitende Entwicklung des automatisierten „Text-Verstehens“ der Suchmaschinen ist dieses Signal zugunsten der natürlich sprachlichen Verwendung von Synonymen und verwandten Begriffen wohlmöglich gewichen. Google bewertet dieses Thema nach wie vor sehr sensibel, daher sollten Betreiber einer Webseite sicherheitshalber einfach auf eine gesunde Keyword-Dichte achten.
 
Für eine gesunde Keyword-Dichte gibt es durchaus unterschiedliche Meinungen. Bei kürzeren Texten, bis zu 200 Wörter, wäre eine Keyword-Dichte von 4-6% estrebenswert. Für größere Texte, von bis zu 800 Wörtern, sollte eine Dichte von 2-3% angestrebt werden.
 

10) Meta-Tags

 
Diese sind Informationen, die zwar im Quelltext der Webseite stehen, aber für den Benutzer nicht direkt auf der Webseite sichtbar sind und Informationen über den Inhalt der Webseite enthalten. Ursprünglich gab es vor allem den Title-Tag (s.u.) und die Meta-Beschreibung (s.u.), sowie die Meta-Keywords.
 

11) Title-Tag

 
Der Title-Tag, oft auch nur kurz als „der Title“ bezeichnet, ist das, was der Benutzer zwar nicht direkt auf Webseite sehen kann, aber der Browser Tab beinhaltet den Inhalt des Title-Tags. Viel wichtiger ist aber, dass der Title-Tag auch die Überschrift des Suchergebnisses in den SERPs darstellt und darüber hinaus auch einen wichtigsten Faktor für ein gutes Ranking darstellt. Da der Title-Tag Hinweise über den Inhalt der Einzelseite gibt. Idealerweise sollte der Title-Tag nicht mehr als 55 Zeichen (bei Google) lang sein, da sonst der Text gekürzt wird. Außerdem sollte er der Hauptüberschrift der Seite entsprechen, um hier sowohl den Usern, als auch den Suchmaschinen, keine widersprüchlichen Signale zu senden.

 

12) Meta-Description

 
Die Meta-Description, auch als Meta-Beschreibung bezeichnet, ist ein kurzer Text von idealerweise nicht mehr als 156 Zeichen, und dient ebenfalls dazu, den Suchmaschinen etwas mehr über diese Webseite zu „erzählen“. Aber mindestens genauso wichtig ist, dass die Suchmaschinen diesen Text in den SERPs unter dem Title anzeigen. Somit ist diese zusammen mit dem Title die einzige Möglichkeit, dem Suchenden etwas über die Webseite mitzuteilen, bevor er die Webseite selbst überhaupt aufgerufen hat. Wenn Title und Description für den Suchenden nicht derart gestaltet sind, dass der Benutzer glaubt auf dieser Seite das zu finden wonach er sucht, wird er die Seite auch wahrscheinlich nicht besuchen.
 

13) Interne Linkstruktur (interne Verlinkung)

 
Ähnlich wie externe Backlinks helfen auch die internen Links einer Webseite den Suchmaschinen zu „verstehen“, welche Seiten eines Internetauftritts besonders wichtig sind und welche weniger wichtig sind. Daher ist es, insbesondere bei größeren Websites, von u.U. entscheidender Bedeutung, wie die eigenen Seiten untereinander verlinkt sind. Aber auch sollen diese für den Leser in erster Linie einen Mehrwert darstellen, gleichzeitig können damit aber auch Unterseiten „ins bessere Licht gerückt“ werden.
 

14) Google Updates

 
Auch wenn Google häufiger kleine Veränderungen an seinem Bewertungsalgorithmus pro Jahr vornimmt, so gibt es auch immer wieder mal massive punktuelle Veränderungen. Google versieht hierbei seine Updates auch gerne mit speziellen Namen. In letzter Zeit machten besonders zwei Updates, von denen Google auch immer wieder neue Versionen publiziert, von sich reden: Penguin-Update und Panda-Update. Aber auch mit dem erst kürzlich ausgerollten Mobile-Friendly-Update bewertet Google die Mobilfreundlichkeit einer Webseite als Ranking-Faktor. Genau gemeint ist die Nutzbarkeit einer Webseite auf mobilen Endgeräten. Der Algorithmus wirkt sich dabei auch auf mobile Suchanfragen in allen Sprachen aus.
 

15) Penguin (Google Penguin-Update)

 
Mit dem Penguin-Update versucht Google Webspam in den Suchergebnissen weiter drastisch einzudämmen. Immer wieder auch begleitet von manuellen Abstrafungen, die oft direkt auf die algorithmisch erkannten Signale folgen.
 

16) Panda (Google Panda-Update)

 
Mit den Panda-Updates versucht Google die inhaltliche Qualität von Websites zu beurteilen, um hier den Benutzern möglichst nur qualitativ, hochwertige Websites in den Suchergebnissen zu präsentieren.
 

17) Robots.txt

 
Mit der Datei robots.txt kann der Webmaster steuern, welche Seiten die Suchmaschinen nicht crawlen sollen, um z.B. Inhalte, die sich zwar auf der Website befinden, die aber nicht über Suchmaschinen gefunden werden sollen, auszuschließen. Weiterhin kann der Webmaster hier auch auf die Existenz und den Dateinamen der xml-sitemap(s) hinweisen.
 

18) Xml-sitemap

 
Mit der oder den xml-sitemaps kann der Webmaster den Suchmaschinen weitere Informationen über die Seiten und andere Elemente wie Bilder und Videos des Internetauftritts bereitstellen. Und zwar nicht nur die schiere Existenz der Seiten und Elemente sondern auch über deren Wichtigkeit innerhalb der Webseite und wie oft sie – in etwa – aktualisiert werden. Alle Informationen in der xml-sitemap haben für die Suchmaschinen allerdings reinen Informationscharakter und keinerlei Direktiven-Charakter.
 

19) Google Penalties

 
Unter diesen Maßnahmen werden Sanktionen einer Webseite durch Google bezeichnet. Diese unterscheiden sich dabei in manuelle als auch algorithmisch bedingte Abstrafungen. Der Grund hierbei kann der sein, dass ein Verstoß gegen die Google Richtlinien für Webmaster vorliegt. Ob nun algorithmisch bedingt oder manuell, die Auswirkungen sind bei beiden Abstrafungen gleichermaßen ähnlich. Die Rankingpositionen verschlechtern sich massiv und die Sichtbarkeit der eigenen Seite bricht ein.

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